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Tumeszenz-Lokalanästhesie

 

Obwohl die Fettabsaugung mit Hilfe der Tumeszenz-Lokalanästhesie (TLA) noch eine recht junge Behandlungsform ist, konnte sie sich mittlerweile als absolute Standard-Behandlungsmethode für die Fettabsaugung etablieren.

Auch weitere Eingriffe wie Hautoperationen und Krampfader- oder Besenreiser-OPs werden heute sehr häufig mit dieser schonenden Operationsmethode in Angriff genommen.

 

Tumeszenz-Lokalanästhesie (TLA)

Tumeszenz-Lokalanästhesie (TLA)

 

Der medizinische Fachbegriff Tumeszenz-Lokalanästhesie steht dabei für eine Kombinationsbehandlung aus einem lokal wirkenden Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum), dem körpereigenen Hormon Adrenalin und einer Tumeszenz, also einer eine Aufschwellung auslösenden Kochsalzlösung. Die Kochsalzlösung dient dabei als Trägersubstanz für das Betäubungsmittel und das Adrenalin. Diese für den Körper gut verträgliche Kochsalzlösung wird im Vorfeld des eigentlichen Eingriffs in großen Mengen von mehreren Litern mit Hilfe sehr dünner Nadeln in die zu behandelnden Körperregionen eingebracht. Nach einer durchschnittlichen Einwirkungszeit von circa 45 Minuten ist das Gewebe effizient betäubt und der eigentliche Eingriff kann beginnen.

 

Vorteile

Der ganz wesentliche Vorteil einer Fettabsaugung mit Hilfe der Tumeszenz-Lokalanästhesie ist ihre höchst gewebeschonende Anwendung. Blutgefäße und Nerven werden bei Anwendung dieser Methode nur höchst selten verletzt. Das der Kochsalzlösung in minimaler Dosierung beigemengte Adrenalin sorgt dafür, dass sich die kapillaren Blutgefäße verengen und so das Risiko von stärkeren Blutungen während des Eingriffs erfolgreich minimiert wird.

 

Nachteile

Die Behandlungsmethode Tumeszenz-Lokalanästhesie hält allerdings neben ihren unstreitigen Vorteilen auch einige Nachteile bereit, die allerdings nicht primär den Patienten betreffen, sondern im Arbeitsbereich des behandelnden Arztes anzusiedeln sind. Durch das Einbringen der Tumeszenzflüssigkeit muss der Arzt während des Eingriffs in einem komplett nassen Operationsbereich im Körper arbeiten, dies stellt eine besondere Herausforderung dar.

Auch die zeitaufwändige Infiltration der Tumeszenzflüssigkeit im Vorfeld der OP ist ein Nachteil der TLA. Während des Eingriffs ist der Mediziner über seine chirurgische Kerntätigkeit hinaus auch in der Führung und Betreuung des wachen Patienten gefordert. Die Betäubungswirkung tritt ja lediglich in den Gewebepartien ein, die vorher gezielt betäubt wurden.

Die eigentliche Entfernung des unerwünschten Fettgewebes wird bei der Tumeszenz-Lokalanästhesie mit Kanülen vorgenommen, die ins Gewebe eingebracht werden und durch die schließlich die Fettzellen abgesaugt werden.

 

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