Vor und nach der OP

Wenn der Entschluss für eine Fettabsaugung im Rahmen einer Operation gefallen ist, muss der erste Schritt stets ein ausführliches und gründliches Vorgespräch mit dem behandelnden Arzt sein. Nur durch ein solches Vorgespräch können spätere Risiken und Komplikationen während und nach dem Eingriff minimiert werden. Neben der reinen Besprechung des Operationsablaufes sollte der behandelnde Arzt auch möglichst intensiv auf mögliche Sorgen, Bedenken und die persönlichen Beweggründe für eine Fettabsaugung eingehen.

 

ambulant oder stationär

Eine Fettabsaugung kann sowohl ambulant als auch stationär erfolgen. Aus Kostengründen wird von Patientinnen und Patienten natürlich eher eine ambulante Behandlung bevorzugt, dabei wird allerdings meist unterschätzt, dass eine Fettabsaugung, wie alle operativen Eingriffe durchaus mit dem Risiko von Infektionen und anderen Komplikationen behaftet ist. Eine stationäre Beobachtung unter ärztlicher Aufsicht ist hier also durchaus sehr ratsam und sollte, wenn möglich, einer ambulanten Behandlung vorgezogen werden.

 

nach der Operation

Vor allem wenn an mehreren Körperstellen eine größere Menge Fettgewebe abgesaugt wurde, steigt analog zur Zahl der behandelten Stellen natürlich auch das Risiko der Operation. Für die Genesungszeit nach dem Eingriff sollte circa eine Woche eingeplant werden, wichtig ist dennoch eine frühzeitige Mobilisierung um Blutgerinnseln bestmöglich vorzubeugen. Um das Gewebe nach dem Eingriff zu stabilisieren und dem Körper dabei zu helfen, die häufig auftretenden Schwellungen gleichmäßig abzubauen, sollte von den Patienten und Patientinnen für mindestens vier bis sechs Wochen ein so genanntes Kompressionsmieder getragen werden. Während der Tragezeit des Kompressionsmieders sollten jegliche sportliche Betätigungen oder körperlich anstrengende Arbeitstätigkeiten komplett vermieden werden.

 

 

Fettabsaugung
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